Hurra, die BILD ist da (NICHT)


Nachdem gestern der geschätzte BLÖD Leser Philipp Lahm mit seinem fulminanten Treffer das auf pure Zerstörung ausgerichtete Fußballspiel der griechischen Faulpelze und Schmarotzer in die richtige Bahnen gelenkt hatte, stand heute der Großkampftag seiner Hauspostille an. 60 Millionen Haushalte sollten mit dem Schmierblatt beglückt werden. 60 Millionen? Nein, nicht in Deutschland. Ein kleines wackeres Häufchen von BILDungs Verweigerern hatte dem Springer Konzern per Nachricht verboten den eigenen Briefkasten mit Hetztiraden vollzustopfen. Wie man im Web 2.0 liest war der Erfolg mäßig. Manche hatten Pech und erhielten die Zeitung, Andere hatten Erfolg und erhielten einen anstatt Wurstblatt einen persönlichen Brief in dem das unsägliche Bedauern zum Ausdruck gebracht wurde und für den Fall einer irrtümlichen Verwendung des Adresse auch gleich ein Angebot für die Nachsendung. Einen Beispielbrief findet man hier bei dem Kollegen vom zeit-im-bild.

Da ich Springer grundsätzlich misstraue, hatte ich keine Interesse mit Gutglauben auf Löschung diesem meine Hausanschrift mitzuteilen. Pläne zur Verwendung der Schimpfkladde als Klopapier, unfreie Rücksendung o.ä. lagen fertig in der Schublade. Unbegründet, wie ich heute morgen feststellen durfte. Meine Hauszeitung die Junge Welt hat extra für heute eine Auflage im BILD Design herausgegeben. Ob der Postbote verwirrt war oder um die Unvereinbarkeit der Springer Lügen mit den Infos der marxistischen Tageszeitung wusste, weiss ich nicht. Fakt ist das mein Briefkasten heute sauber blieb.

Danke Junge Welt.Bild

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