Melango.de das erste Mahnschreiben


Pünktlich 5 Tage nach Erhalt der Zahlungsaufforderung kam eine Mahnung per E-Mail. Das die Fristen je nach Banklaufzeit recht knapp bemessen sind, hatte ich ja schon mit einem früheren Eintrag, den sie hier finden angemerkt.

Anbei der Text:

Wir machen Sie darauf aufmerksam, dass Sie mit der Melango.de GmbH einen rechtsgültigen Vertrag eingegangen sind und sich deshalb zur Zahlung der Mitgliedschaftsbeiträge verpflichtet haben. In der Anmeldung heißt es: „Durch die gewerbliche Anmeldung entstehen ihnen Kosten von 96 Euro für die Aufnahmegebühr und 249 Euro für die Grundgebühr.“ und „ Anmelden können sich ausschließlich Kaufleute im Sinne des HGB sowie Unternehmen, somit auch selbständig tätige Freiberufler ohne das Recht auf Widerruf und Rückgabe. Verbraucher sind von der Benutzung ausgeschlossen. Bei der Registrierung bestätigen Sie uns ausdrücklich, dass Sie als Unternehmer handeln.“

Falls Sie nicht binnen 5 Tagen für einen Kontoausgleich sorgen sehen wir uns dazu gezwungen beim zuständigen Amtsgericht Chemnitz einen Mahnbescheid zu beantragen.

Wir möchten Sie in diesem Zusammenhang darauf hinweisen, dass die Vergütungsansprüche von den Zivilgerichten in der Vergangenheit mehrfach bestätigt wurden. Siehe Amtsgericht Chemnitz: Az.: 13 C 1095/10, Az.: 16 C 1107/10 und 20 C 1157/10. Bei Rückfragen rufen Sie uns bitte an: (0900) 123 456 40 für 1,86 Euro pro Minute aus dem deutschen Festnetz, abweichende Preise aus Mobilfunknetzen.

Bitte überweisen Sie den Rechnungsbetrag von 96 EUR innerhalb von 5 Tagen auf das Konto unseres Abrechnungspartners:

Kontoinhaber: David Jähn (Anm. d.Red. eingetragener Geschäftsführer von Melango.de)

Konto: xxx bei der Volksbank BLZ: xxx

Bei Zahlung bitte angeben: 

Also im Großen und Ganzen die typische Masche von Abzockfallen, mit voller Breitseite auf den vermeintlichen Schuldner bis dieser angemessen eingeschüchtert ist, einknickt und bezahlt. Ich kann an dieser Stelle nur noch einmal betonen: das Angebot von Melango.de ist eine Abofalle. Wer als Privatmann leichtsinnigerweise auf den Bestätigungsbutton geklickt hat, weil es ja so einfach ist (Abofalle) NICHT ZAHLEN. Es gibt im Netz an vielen Stellen Tipps und Hinweise wie man mit den Drohschreiben von Melango.de umgehen kann. Ich werde demnächst mal ein paar Möglichkeiten rausschreiben.

p.s. Haben Sie selbst Erfahrungen mit diesem Unternehmen? Helfen Sie mit, teilen Sie Ihre Erfahrungen. Wissen ist Macht und vielleicht kann man mit dieser Macht den Internet Abzockern den Geldhahn zusperren und das „Geschäfts“modell austrocknen.

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