Mitgefangen – mitgehangen


komischer Fall: wir haben einen Mitarbeiter des Diebstahls überführt. In der anschließenden Befragung erklärt der Delinquent, das der ebenfalls bei uns beschäftigte Bruder von den Diebstählen wusste. Sachlage ist klar, schnell eine Kündigung geschrieben. Mitgefangen-mitgehangen. Bruder wurde zum Gespräch gebeten. Aber er bestreitet jegliches Wissen über den Diebstahl. Aussage gegen Aussage. Wiegt es schwerer das der eigene Bruder beschuldigt hat? Warum sollte er das ja tun. Blut ist dicker als Wasser. Oder gilt die Unschuldsvermutung solange keine Beweise gefunden werden? Das Vertrauensverhältnis ist gestört. Personenbedingte Kündigung aber nicht möglich, da keine Beweise. Betriebsbedingte Kündigung ebenfalls nicht möglich, da dann zuerst andere Mitarbeiter gekündigt werden müssten. Ratlos.

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