Pustekuchen


Das Wutsch ist 2 Jahre und es ist Zeit für ein paar Veränderungen. Nein keine Panik: Bier holen soll es noch nicht, das bekomme ich selber hin. Aber es könnte langsam mal aufhören, die Müllberge anwachsen und die Gletscher schmelzen zu lassen.

Schwesterherz sagt: „blabla, Meiner war schon mit 1 Jahr trocken. blabla“
Tante Ajo sagt etwas auf armenisch, was ich nicht verstehe aber Fraudentier fasst zusammen: dort werden Kinder auch schon früh trocken gelegt mit Hilfe einer speziellen Töpfchen kacken animierenden Grifftechnik.

Hmm also Mäxchen auf’s Töpfchen. Ergebnis? Pustekuchen! Außer ein bischen Zufallsgepiesel und 3 Minihäufchen kommt binnen 6 Monate nix zustande. Inzwischen sogar eher weniger als vor diesen Monaten. Dabei versuchen wir 3-4 mal täglich den Gang aufs Miniklo. Höhepunkt Sonntag: Papa ist zu Hause und überwacht den ganzen Vorgang: Nach jeder Mahlzeit Mäxchen aufs Töpfchen, schön dazu gesetzt und mit gespielt. Autos und Bücher geholt. Nur gebracht hats nix. Kein noch so herausgequetschtes Tröpfchen und erst recht kein A-a landen am Bestimmungsort. Wiederholte Nachfragen, sogar mit Androhung drakonischer Strafmaßnahmen im Zuwiderhandlungsfall werden regelmäßig verneint.

Und dann passiert es: grade saßen wir noch auf dem Topf, Papa hatte beim Aufstehen noch gefragt, ob es wirklich nicht muß. Kaum war die Windel oben, sagt Fraudentier: „Hmm was stinkt hier denn so?“ Böses Wutsch. Papa hat dich gar nicht mehr lieb!


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