Wo sind all die Kohlen hin, wo sind sie geblieben…


Ich habe die Tage mal mit Mr. X telefoniert, der mir erzählt hat, wie wenig Geld ihm denn für den Monat übrigbleibt. Mr. X ist alleinlebend und Alleinerziehender für einen 5 jährigen. Von seinem Monatsbrutto von 1.350 € verbleiben nach Abzug aller Kosten aus Verträgen u.ä. noch 70 € zum leben. Ein interessanter Fall, um festzustellen, wie sorglos doch manche Leute ihr Geld verpulvern. Eine Liste von Dingen, die man wirklich nicht braucht:

  1. ein Auto (wenn die wichtigesten Discounter 5 min Fußweg entfernt sind und die Eltern direkt nebenan wohnen und ihr Auto selten nutzen) – Ersparnis 100 €
  2. einen Kredit für ein Auto – Ersparnis 130 €
  3. die ganze Wohnung mit Standby-Geräten ausstatten – Ersparnis 10 €
  4. eine Berufsunfähigkeitsversicherung bei einem Job als Sekretärin (wenn man nicht mehr sitzen kann bekommt man eine Invalidenrente, alles andere lässt sich mit heutiger Technik ausgleichen) – Ersparnis 50 €
  5. 3 Telefonverträge als Alleinstehender – Ersparnis 20-30 €

Das sind jetzt aber nur die Sachen, die man einsparen kann. Um das Problem aus der Welt zu schaffen, muß das Allerwichtigste aber von dem Betroffenen kommen: Verständnis der Ursachen des Problems und der absolute Willen diese Ursachen zu beseitigen. Den Ausweg über das Privatfernsehen bekommen nur die besonders krassen Fälle, die sich für nichts zu schade sind.

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