Raise of Zombie


Ich dachte schon, mein Freund Ralf Heyl will sich nicht mehr bei mir melden. Nach 6 Monaten erhielt ich endlich wieder ein Lebenszeichen meines Lieblingsanwaltes, der die Deutsche Postbank bei ihren Forderungen unterstützen soll. Er meint ich hätte auf seine vorherige Zahlungsaufforderung nicht oder nicht ausreichend reagiert.

Komisch, dabei hatte ich ihn doch in meiner Antwort im Februar gebeten mir seine Legitimation vorzulegen, wie der Gesetzgeber für Inkassoforderungen im BGB vorschreibt. Keine Legitimation sondern nur ein Standardbrief mit Einschüchterungsfloskeln kam gestern. Ich bin enttäuscht und schmollend werde ich ihm wieder eine unbefriedigende Antwort schreiben.

Herr Heyl ist ein sehr neugieriger Mensch. In der beigefügten Selbstauskunft möchte er gerne wissen, ob ich Grundbesitz, eine Lebensversicherung oder einen Bausparvertrag habe. Er ist ja so niedlich, wenn er sich derart gründlich um meine Zukunft sorgt. Ich bin aber ein schlechter Mensch, ich werde sein Wurstblatt abheften oder bei Gelegenheit meinen Allerwertesten damit reinigen.

So dann harren wir mal der Dinge die da angedroht wurden. Mal sehen wann denn der Mahnbescheid ins Haus flattert und was er denn sagt, wenn ich den zurückweise.

to be continued…

28 Gedanken zu “Raise of Zombie

  1. Bastian schreibt:

    Ich hab ein ähnliches Problem mit den Herrschaften und eben einen kurzen Umriss des Sachverhalts an eine TV-Redaktion gemailt. Mal schauen, ob die sich eventuell dafür interessieren 🙂

  2. Quam schreibt:

    Hallo,

    ich habe auch einen Fall mit den Herrn HEYL: ich habe zuviel gezahlt und wollte dass Herr HEYL mir was übrig ist wieder auf mein Konto setzen aber habe nie ein Antwort.

    Ich habe ihn auch ein paar mal geschrieben und habe nie ein Antwort von ihn bekommen.

    Ich habe gestern ein Mail an der Ombudsfrau, Frau Doktor Gerda MÜLLER gesendet und warte auf eine Antwort.

  3. Sehr geehrte Heyl- und Postbankgeschädigte, liebe Mitleidende,

    weil man sich in öffentlichen Medien und/oder Diskussions-Foren angesichts der profitablen Abzockerei eines Advokaten wie Heyl, nicht so unflätig ausdrücken soll wie man gerne möchte, schreibt ein seriöser Verbraucher-Berater dem Herrn RA Heyl in ’Schönschrift’ ins Kanzlei-Stammbuch:
    “Es ist bei uns der Eindruck entstanden, dass Sie das Eintreiben von strittigen Altforderungen als lukratives Geschäftsmodell missbrauchen“ .
    Und eine Kollegin von der gleichen Fakultät (Verbraucherzentrale Bundesverband) merkt im gleichen „Spiegel-Artikel“ mit unüberbietbarer Schärfe noch an:
    „Selbst wenn die Kernansprüche berechtigt sein mögen, sind die Inkasso-Methoden der Postbank unserer Meinung nach oft unzulässig.“ Und?

    Wahrscheinlich sitzen nun der kritisierte „Rechtsvertreter“ und die Manager der Postbank in Ihren bescheidenen Kanzleien und Büroetagen, zittern wie Espenlaub und lachen sich krank über die verbal beschränkte ’Empörung’ unserer beliebten rechtsstaatlichen Verbraucherschützer.

    Und ein vom lukrativen Geschäftsmodell und/oder von den unzulässigen Inkasso-Methoden Betroffener hat Mühe, die Alternativen der Rechtsfindung abzuwägen und sich zu entscheiden. Aber, ob er nun als braver Bürger auf dem vorgeschriebenen, mit Gebühren & Vorschüssen ordentlich gepflasterten Rechtsweg sein ’Recht’ sucht, oder ggf. gleich den blutigen Fußstapfen eines gewissen Herrn Michael Kohlhaas folgt – auf seine Kosten geht’s allemal.
    Für den ersten Weg bin ich zu arm, bzw. nicht reich genug, für den zweiten zu alt bzw. wohl auch genetisch nicht gewalttätig genug veranlagt.

    Aber nun Schluss mit der larmoyanten Vorrede, komm ich halt zur Sache:

    Zu meinem ’Fall’.
    Einem unter vielen traurigen anderen

    Wie ich in den Aktenschrank der RA-Kanzlei Ralf Heyl geraten bin, weiß ich nicht. Dass ich aber einmal über ein Postscheckkonto der Deutschen Bundespost verfügte, erinnere ich noch vage – es ist immerhin knappe 42 Jahre her, dass ich das einmal eröffnet hatte und bis Mitte der 90-ger Jahre des vergangenen Jahrhunderst auch noch nutzte; obwohl mir nie ein sog. Kontokorrent-Limit eingeräumt worden war, sondern selbst geringste ’Überziehungen’ spätestens mit dem nächsten Konto-Auszug angemahnt wurden. Schulden machte ich bei anderen Banken; und machte als Kleinunternehmer also auch so meine speziellen Erfahrungen mit ’privaten’ Institutionen der Kapitalwirtschaft. Und die sprachen durchaus dafür, das aus der ’Privatisierung’ einer staatlichen Institution hervorgehende neue ’Postbank-Konto’ möglichst gar nicht erst zu nutzen, Verfügungen (Zahlungsanweisungen etc) weitestgehend einzuschränken bzw. über kurz oder lang gänzlich einzustellen. Und so kam es, dass ich bereits von der ’alten’ Post (bis 1995) immer weniger Post (Kontoauszüge etc.) bekam und bis 1997 auch von der ’neuen Post(bank)’ kaum mal einen Kontoauszug, keinerlei Meldungen von Minus-Salden, Aufforderungen zum Kontenausgleich, Mahnungen etc.
    Natürlich: beweisen kann ich das nicht – nicht mehr, da ich – nach der zehnjährigen Aufbewahrungspflicht für Gewerbetreibende – sämtliche Geschäftsunterlagen ’entsorgt’ habe. Meine diesbezüglichen ’Rücklagen’ beginnen z.Z. mit dem Jahrgang 2002.

    Die Jahre 1997 und 2002 stehen durchaus in einem kausalen Zusammenhang bei meinem Fall: Ausgerechnet aus dem Jahr 1997 will ausgerechnet die Postbank mein Adressänderungsschreiben nicht erhalten haben – mit dem ich sämtliche Banken, Versicherungen, Lieferanten und Kunden informierte, mit denen ich noch etwas zu tun und zu schaffen hatte.
    Und so passt es denn auch wunderbar ins Postbank-Bild, dass sämtliche Post (Kontoauszüge, Meldungen von Minus-Salden, Aufforderungen zum Kontenausgleich, Mahnungen etc.) von der Postbank an mich als ’unzustellbar’ zurückgingen und die Postbank in die glückliche Lage versetzten, dem RA Heyl bereits am 6.11.2002 (also nach nur drei Jahren) ein Schuld-Saldo von 487,55 €! zur weiteren Eintreibung übergeben zu können. Inzwischen meldet der zum 6.6.2012 (nach zehn weiteren Jahren) eine Forderung in Höhe von 1023,45 €. Peanuts?
    Immerhin: kein Handlanger der Mafia wird so gut bezahlt, wenn er über zehn Jahre braucht, um die neue Adresse eines alten Schuldners seines Paten zu recherchieren. Das nenn ich mal ein einträgliches Geschäftsmodell: Lange abwarten, nichts tun und doch kassieren.
    Und auch die Bank-Bosse sind fein raus: ohne beweisen zu müssen, mit welchem Schluss-Saldo (strittige Altforderung oder Kernanspruch?) die neue Postbank ein (mein) altes Postscheck-Konto der Deutschen Bundespost bei der Privatisierung übernommen hat, können die einfach Forderungen stellen und unzulässige Inkasso-Methoden an andere Gauner delegieren. Im Übrigen sind und bleiben die von der Deutschen Bundespost 1995 – beim Vollzug der sog. Privatisierung – an die neugegründete Postbank AG übereigneten Forderungen aus den Altkonten
    das bestgehütete Staats- und Bankgeheimnis dieses unseres Rechtsstaates, in das insbesondere Betroffene (oder deren Rechtsvertretern) keinen Einblick erhalten.
    In diesen modernen Zeiten ist Brecht’sche Erkenntnistheorie out: die großen und größten Verbrechen begeht man heute nicht mehr, indem man eine Bank beraubt oder eine gründet. Man kauft einfach eine … natürlich, von einem Rechtsstaat, dann hat man auch gleich ein paar ’Rechte mehr’ eingekauft als in einer Bananenrepublik Bananen, wenn man eine Bananenplantage kauft.

    Nun will ich ja auf meine alten Tage gewiss keine Bank oder Bananenplantage mehr kaufen, wenn ich – zäfix –doch nur das Recht finden möchte, eine unbewiesene Altforderung aus der Zeit vor der Existenz der verflixten Post-Bank nicht bezahlen zu müssen. Das wüsste ich schon noch ganz gern.
    Bei meiner 430-€-Rente wäre mir selbst ein ganzes Kilo Bananen kein zu hoher Preis für eine gute Rechtsberatung.

    Aus Glaubensgründen bitte ich von üblichem Verbraucherschutz-Blabla abzusehen und nur ernst gemeinte und seriöse Rechtmittelbelehrungen zu “meinem Fall“ einzusenden. Für weitere Fragen, Auskünfte und Informationen steh ich ’mailisch’ gern zur Verfügung.

    Mit freundlichem
    (neudeutschen) Gruß: Heyl Post

    dietrich@bsprehl.de

  4. Micha schreibt:

    Immer noch keine kostenpflichtigen Jubiläumsglückwünsche.Vielleicht hat der Heyl ja ausVersehen seine Festplatte gelöscht (passiert schon mal beim Neuinstallieren).
    Schöne Grüsse Micha

    • Hey, Micha
      villeicht schreibt (mailst) Du dem armen Kerl ja mal:
      etwa so:

      Lieber Herr Heyl,
      zunächst einmal besten Dank für Ihre phantasievollen Zuschriften.
      Ich saß im kleinsten Raum meiner Wohnung, hatte das letzte Ihrer Schreiben eben noch vor mir, aber den Wisch schnell hinter mich gebracht…
      … falls Sie nicht gleich verstehen, was ich meine, lesen Sie doch bei Rabelais einmal nach, was dessen Held (Gargantua) alles als Arschwisch ausprobierte; und wahrlich, ich sage Ihnen: das waren alles – besonders für diesen Zweck – viel vernünftigere Sachen als die Episteln von Ihnen.

      Habe die Ehre
      Alo Isius

      PS … und grüßen Sie auch Ihre Patenonkels von der Postbank recht herzlich von mir

  5. Desi schreibt:

    Hallo, hat denn überhaupt mal einer Geld an diesen netten Menschen überwiesen? Habe nämlich jetzt auch Post bekommen von Ralf, er fordert mich auf 140 Euro zu bezahlen und droht mit Titulierung und Zwangsvollstreckung.

  6. Dentier schreibt:

    @Micha Keine Panik, da kommt noch was. Ich denke das läuft computerautomatisiert. Ich hatte vor 3-4 Monaten zum 2 jährigen eine Erinnerung bekommen. „Mamor, Stein und Eisen bricht …“

  7. Micha schreibt:

    Langweile mich langsam.Keine Aktivlegitimation,keine Forderungsaufstellung ,noch nicht einmal ein kleines „Hallo,Sie haben da noch eine kleine Rechnung offen“.So langsam kriege ich ein schlechtes Gewissen,vielleicht hätte ich doch ein bischen überweisen sollen.Dem Heyl ist bestimmt das Geld für`s Porto ausgegangen.Hiermit bitte ich um Spenden auf das bekannte Konto des Herrn Heyl,damit er wieder schreiben kann.

    • Paul schreibt:

      ja lange warten würde ich nicht mehr denn am ende kommt nur noch die inkasso 😉 die kam jetzt bei mir und will 700 euro haben für denn netten herrn Heyl xD tolle sache wo ich doch zuvor nie was bei der Schufa hat am ende schickt herr Heyl es einfach zur Schufa wo von keiner was weiß und zack ist der eintrag da ,)

  8. öner schreibt:

    hallo liebe mitopfer!
    nach fast 3 jahren bekomme ich einen brief von herrn heyl das ich die offenen beträge endlich bezahlen soll.
    das sind über 8000€
    ne menge geld, ich weiß. und hier im internet findet man zahlreiche einträge über diesen menschen.
    und alle schreiben das sie sich beschweren werden bei der anwaltskammer und so weiter. aber wenn das irgendeiner getan hätte dann wäre der mann denke ich mal kein anwalt mehr. anscheinend kümmert sich keiner drum.
    nun ich bin rechtscheutzversichert( heutzutage in deutschland muss man das machen)+
    oder ich lasse alles so wie es ist. und warte auf dienächsten drei jahre bis wieder ein brief kommt. mal sehen was passiert

  9. Carou schreibt:

    So wie Maria geht es mir auch! Keine Schreiben, nichts, eine Forderung, der ich mehrfach widersprochen habe, summiert sich bei der SCHUFA, obwohl jemand anders zahlen muß, etc. Heute hatte ich ein unerfreuliches Gespräch mit der Bank – die wollen mein Kreditkarten-Limit auf 200 Euro runtersetzen – und ich bin beruflich auf die Kreditkarte angewiesen! Auch ist „meine“ Forderung längst verjährt, aber Herr Heyl meldet das brav jedes Jahr weiter der SCHUFA – nur sich nicht bei mir. Seit Jahren bekomme ich keinen Handyvertrag, meine Möbel musste ich bar bezahlen, mein Auto konnte ich nur mit Privatkrediten von Freunden finanzieren – es ko… mich an!

    Wie kriege ich diesen Eintrag endlich weg??? Dem Knilch schreiben, hilft ja nicht…

    • admin schreibt:

      Schreiben Sie nicht dem Knilch, sondern informieren Sie die Schufa und belegen Sie dort das der Knilch Unrecht hat.

      Das mit Schufa Mißbrauch ist eine miese Masche weil ohne diesen Datensammelladen leider nichts mehr läuft. Neuerdings lassen sich ja schon Wohnungsbesitzer ihre Mietverträge von der Schufa absegnen. Lassen Sie sich nicht weichkochen. Belegen Sie sein Unrecht und sammeln Sie mal die Zusatzkosten, die durch unrichtige Informationen z.B. an die Schufa entstanden sind. Dann können Sie dem Herrn mal eine Gegenforderung stellen.

  10. flyman schreibt:

    habe auch das gleiche problem!

    meine eltern haben heute so ein netten brief von denn wix.. bekommen!

    ich geh direkt zum anwalt.

  11. Maria schreibt:

    Ha – Ihr bekommt wenigstens Post! Das ist doch schon mal was. Bei mir steigt nur der Forderungsbetrag, der bei der Schufa eingetragen ist.
    Ich wusste gar nicht, dass ich einen Schufa-Eintrag hatte, bis ich eine Auskunft brauchte für eine Wohnbaugesellschaft, bei der ich mieten wollte. Fiel aus allen Wolken, denn RA Heyl war mir als Name völlig fremd. Nie zuvor gehört/gelesen.

    Dank Internet fand ich zum Namen Heyl den engen Bezug zur Postbank und machte mich auf den Weg zur nächsten Filiale um zu fragen, was da geschehen sei. Ich wähnte das Konto längst gekündigt, hatte Postbank längst verdrängt. Meine Erinnerung war, ich hätte gekündigt und das schon in 2001 und irgendwann in 2005, weil man als Privatperson Banksachen nicht länger als 3 Jahre aufbewahren muss, alles was zur Postbank gehörte entsorgt.
    Ich versuchte, das liegt nun auch schon gut 2 Jahre zurück, bei Heyl (Accredis) Auskunft zu erhalten und wurde schnippisch von der Sekretärin an die kostenpflichtige Nummer verwiesen – immerhin würde das auch nicht mehr kosten, als meine Anrufe bei Versandhäusern – Eine Frechheit sondergleichen!! (die mich leider erst mal sprachlos machte) – Für einige Euronen, denn das Gespräch mit dem Service zog sich hin, erfuhr ich nicht wirklich viel. Meine Fragen, wie die Kosten entstanden sind, viel mehr noch, wieso mir nie schriftlich etwas zugegangen sei, konnte man mir nicht beantworten. Ich war einige Male umgezogen, nie jedoch ohne Nachsendeantrag und meldete mich auch immer ordentlich am neuen Wohnort an. Ich hätte leicht gefunden werden können.
    Man versuche nur 1 mal über die Meldeämter ausfindig zu machen und fertig.

    Wenige Tage nach meinem Telefonat kam ein Standardschreiben: Wie von Ihnen gewünscht, die Forderungsaustellung!
    Hä??????
    Ich kopierte das Schreiben sofort und notierte darauf, dass ich diese Aufstellung zu keiner Zeit gefordert hätte, stattdessen aber Belege darüber, wie sich die Kosten rechtfertigen – mit Belegen über Anschreiben/Rücksendung/etc…. Zudem erklärte ich den Herrschaften, das meiner Auffassung nach das Ganze nun wohl verjährt sein müsse und erwarte entsprechende Antwort, falls ich mich täusche. Das ganze packte ich auf Fax und danach sofort in ein Briefkuvert, damit das auf mehreren Wegen zugehen könne.
    Ha – bis heute keine Reaktion. Weder telefonisch,noch per Fax, noch per Mail oder gar per Post. Dafür steigen die Forderungen, die ich lediglich im Schufaeintrag lesen kann, kontiniuerlich an.

    Was ist das für ein arrogantes Verhalten??

    Ich denke nicht ständig an die Angelegenheit und da ich keine Rechtschutzversicherung habe, scheute ich den Gang zu einer Rechtsberatung immer. Nun sehe ich meinen Schufa Score bei 31% und könnte nur noch kotzen. Muss das Ganze jetzt erneut angehen.

    Kann es denn rechtens sein, dass ohne Rechnung, ohne Mahnung, ohne Zustellung das Ganze einfach weiter gehen kann?
    Fast schon witzig ist die Tatsache, dass ich beim letzten Umzug einen Nachsendeantrag auf 1 Jahr gestellt hatte und die Anpassung bei der Schufa exakt 4 Wochen nach Ablauf dieses Nachsendeantrags benannt ist.

    • admin schreibt:

      jo, das mit den sehr langsamen bis ausfallenden Antworten ist schon übel. Wussten Sie das Gerichte eine einfache, kostenfreie Rechtsberatung anbieten? Probieren Sie doch da einfach mal. Und widersprechen Sie den Forderungen bei allen 3 beteiligten Instituten, Postbank, Heyl und Schufa. Schriftlich mit Aufheben! Lesen Sie die Informationen über Schufa Einträge und den Widerspruchsmöglichkeiten. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg.

  12. Shine schreibt:

    Meine Cousine hat auch dasselbe bekommen. Sie hat im Jahr 2002 einen Konto bei Postbank eröffnen lassen.Das war nähmlich kostenlose Girokonto für jJunge Menschen unter 25 Jahre Alt. Sie hat im Jahr 2003 diese Konto abgeschlossen und sind danach nichts mehr von Postbank (Kontoauszüge, Nachfrage über nichtbenutzte Konto usw)gekommen.Nun im September 2008 ist einen Brief von Zahlungsaufforderung zu geschickt bekommen.Gleich hat sie mit einer „netten“ Sekretärin telefoniert, warum so 277€ bezahlen musste und forderte auf schriftliche Beweise. Aber diesen formalen Brief mit einigen Mahnungen von Inkasso u.ä ist erst vor 2 Wochen gekommen. (Nach halbem Jahr später.)Und zu dieser kostenpflichige Telefonnr nahm niemand entgegen. läuft meine Telefonrechnungen.Es ist wirklich unfair für einen Rechtsanwahlt, der die Rechte in Gesellschaft wehren musste. Er sucht nach allen möglichen Methode, wie das Geld mir welchem Weg zu ihm fließen wird. Und wissen wir nicht wie wir weitergehen sollen.

    • admin schreibt:

      hmm, müsste man mal die damaligen Vertragsbedingungen nachlesen, ob in dem Kleingedruckten was von späteren Gebühren drinsteht oder nicht.

  13. Gustav schreibt:

    Kann mich Micha nur anschließen. Einfach aussitzen die Sache, es sei denn, man hat wirklich Schulden. Angstmache gehört bei Postbank und Heyl zum Geschäftsmodell. Wer zahlt, obwohl er nicht muss, ist der Doofe.

    Mein Ausweis wurde gestohlen, damit ein Konto bei der Postbank eingerichtet, Geld von fremden Konten illegal dorthin transferiert, abgehoben und weg waren die Leute. Polizei und Staatsanwaltschaft haben mir attestiert, dass es sich um einen Betrugsfall handelt, an dem ich unschuldig bin. Die Postbank hat’s inzwischen selbst eingesehen, wie mir die Schufa (nicht die Postbank!!!) mitgeteilt hat. Trotzdem will dieser Herr Heyl für die Postbank das von Geld von mir eintreiben. Ich habe den Sachverhalt geschildert. Als Antwort kam nur eine erneute Zahlungsaufforderung. Argumente bringen bei diesem Mann und seinen Schergen nichts. Stattdessen habe ich ihn jetzt ausdrücklich gebeten, mich vor Gericht zu verklagen…

  14. admin schreibt:

    Keine Bange, da kommt noch was 🙂 Geht alles nach Schema F. Also sicherheitshalber erstma bis Weihnachten warten bevor die Pulle Sekt entkorkt wird. Und nicht vergessen: Alles schön ordentlich aufheben was man bekommt und was man verschickt.

    Gruss

  15. Micha schreibt:

    Jetzt haben wir schon fast April und ich habe immer noch keine Vollmacht gesehen.Mein Freund Heyl langweilt mich mittlerweile (No Post – No Fun).Kleiner Tipp an Herrn Heyl,
    der 1.April wäre ein günstiges Datum -von wegen Aprilscherz- ,also Herr Heyl schnell schreiben und ab damit zur Post ,damit es auch pünktlich am Ersten ankommt.So,Scherz beiseite der Tipp mit abwarten und Teetrinken ist schon richtig.In meiner eigenen Scheidungssache vor 16 Jahren war auch viel Säbelrasseln zwischen den Anwälten und nichts ist passiert.Also,nicht unterkriegen lassen und den Humor nicht verlieren.
    Und beim Öffnen der Post aus Köln immer locker bleiben,denn Lachen ist gesund.
    Bis dann
    Postbankgreussliche Grüsse
    Micha

  16. Nadine schreibt:

    Wie so viele hier, kenne auch ich hier diesen netten Anwalt aus Köln.
    Als ich letztes Jahr das erste Mal über meinen Freund, mit dem ich seit 7 Jahren nicht mehr zusammen lebe erfahren habe, dass Post für mich gekommen wäre von einem Anwalt, dachte ich noch an einen schlechten Scherz. Doch nun wird er langsam lästig mit seinen Forderungs-Aufstellungen für ein Postbank-Konto, das ich jedoch nie besessen habe. Auf meine Aufforderung, er möge mir seine Forderungen belgen, und vor allem einen unterzeichneten Konto-Vertrag zwischen mir und der Postbank vorweisen, erhielt ich tatsächlich ein ganzes Jahr keine Antwort.
    Nun meldet er sich doch wieder mal bei mir (mittlerweile mit der richtigen Adresse), allerdings ohne auch nur im Geringsten auf meine Beweis-Forderun einzugehen, sondern veranschlagt lediglich ein paar Mahn- und Verzugs-Zinsen mehr.
    Um ehrlich zu sein, weiß ich nicht wirklich, wie ich nun mit der Sache umgehen soll, wenn er selbst auf Einschreiben nicht reagiert und dann ein Jahr später wieder so ein Zettel mit mittlerweile knapp 265 Euro für ein angebliches Konto in meinem Briefkasten landet.
    Was meint ihr?

    • admin schreibt:

      Locker bleiben 🙂 Erstens muß, wenn es zu einem Gerichtsprozeß kommen sollte, bewiesen werden, das man Schuld ist. Zweitens scheuen sich Inkassobüros vor den zusätzlichen Kosten des Amtsgericht, die im Falle des Mißerfolgs zum großen oder kompletten Teil (je nach Urteil) von den Klägern selber getragen werden müssen. Kostenverteilung (auch die Verteilung der Anwaltskosten) setzt das Gericht fest, je nachdem welche Partei zu wieviel Prozent gewonnen hat, das heißt wenn du zu 100% gewonnen hast, bezahlt die Gegenpartei zu 100% deinen Anwalt. Der will wahrscheinlich schon vorab Geld oder deine ADVO Card sehen, aber zurück bekommst du es.

      Wenn man mit den Forderungen der Inkassofirmen nicht einverstanden ist, kann man widersprechen. Alles schriftlich machen und den Schriftverkehr aufheben. Wenn es wirklich zu einem Gerichtsprozeß kommen sollte, freut sich der eigene Anwalt über gutes Material. Drittens gehen Inkassofirmen nach Schema F vor. Nach meiner Erfahrung versuchen die Druck auf die vermeintlichen Schuldner auszuüben, damit die freiwillig zahlen. Der Druck kann sich in furchteinflösenden Sätzen von ach so teuren Anwälten oder sonstigen Zusatzkosten äußern oder vielleicht bekommt man auch einen lästigen Telefonanruf. Nach einiger Zeit wiederholt sich das ganze dann nochmal. Vielleicht wird dann auch so eine Art Vergleich angeboten mit einer Kostenreduzierung, damit es dem vermeintlichen Schuldner leichter fällt zu zahlen. Auch in diesem Fall: Wer keine Schuld hat, muss nicht zahlen. Immer den Forderungen schriftlich widersprechen, ein dickes Fell anziehen und aussitzen.

  17. toni schreibt:

    also ich hatte damals mein dispo ausgekostet , ja kleine unüberlegte jugendsünde . dann wurde mir mein konto bei der postbank gekündigt und die verlangte 2700 euro von mir inkl. aller gebühren . dann habe ich mich versucht mit denen eine abzahlung zu vereinbaren , aber pustkuchen dann kam der nette her heyl ins spiel mit super zahlen . Nun zahle ich monatlich 100 euro ab . Hab vor ca. 2-3 monaten mal bei bem angefragt was noch offen ist . Bis heute keine antwort . Was soll ich tun ??? Die zahlungen erst mal einstellen ? Ist es gerecht das ich insgesamt 3300 euro löhnen soll ???

    • admin schreibt:

      es sind meistens die kleinen Jugendsünden. Ich kenn das 🙂 Nur hilft nix, muss man durch. Aber ich finde es nicht richtig, das diese widerlichen Abzocker, die Heyls und BIDs und accredis usw. ordentlich daran verdienen. Und ich bin mir auch nicht sicher, das man in diesem Fall zusätzliche Kosten an Heyl bezahlen muß, es gab ja schon ein Schuldeingeständnis und die Bereitschaft zum Abzahlen. Die Heyls und Cos verdienen ihre Porsche mit der Angst der Schuldner, das die Sache vor dem Kadi landet. Davor muß man aber keine Angst haben. Weil dort die Schulden dann festgestellt werden und auch die dafür zu erhebenden Gebühren. Gerichtskosten kann man ausrechnen, da gibt es Tabellen für. Und wenn man schön dokumentiert, wie sehr man doch an einer gütlichen Einigung gearbeitet hat, wird das auch der Richter honorieren. Und wegen Schulden kommt man nicht ins Gefängnis. Das ist nämlich Zivilrecht und kein Strafrecht. Schulden sollte man immer dort bezahlen, wo man die Schulden hat. Das ist definitiv billiger als sich abzocken lassen.

  18. Micha schreibt:

    Ich hab schon nach Vollmacht gefragt.ist schon ca.1Monat her.
    Macht der guteste Heyl seine Post alleine,weswegen die Antworten so lange dauern oder kämpft der mit ganz Deutschland um seine paar Kröten.Ist doch armselig sich auf so ein niedriges Niveau zu begeben.Der gute Mann hat schliesslich studiert.Und das um kleinen Leuten das Geld aus der Tasche zu lotsen?Soll lieber mal die arme Seite vertreten und Prozesse gewinnen,das bringt Ansehen und vielleicht auch mal anständiges Geld.
    MfG der Micha der auch auf Fanpost vom Heyl aus Köln wartet.

  19. Marcus schreibt:

    Hallo,
    wir haben jetzt auch für 250 Euro (vorher 84 Euro) Ärger mit diesem Super-Anwalt und möchten uns gern vernünftig zur Wehr setzen. Er droht mit Titel und Zwangseintreibungsmaßnahmen inkl. Selbstauskunft und wir wissen jetzt nicht, wie wir uns wehren sollen.
    Am Telefon war nur die unfreundlichen Sekretärin, die meinte, er wäre im Urlaub und wir sollen eh ALLES schriftlich machen.
    Was sollte man denn nun am Besten machen?
    Wir dachten so daran, erst mal nach der Legimitation und Vollmacht zu fragen.

    Vielen Dank und Gruß

    Marcus

  20. admin schreibt:

    Inkassodienst ist ein Berufszweig ohne Zukunft. Inzwischen gibt es zuviele Gerichtsentscheide, die den eifrigen Angestellten dort das Leben schwer machen. Bei der oft geringen Schadenshöhe arbeitet auch kein Anwalt gerne und weiteres Geld für zweifelhafte Mahnbescheide u.ä. wollen die vermeintlichen Gläubiger nicht locker machen. Im Zweifel kann es wie unser Altkanzler tun: einfach ein dickes Fell anziehen und aussitzen.

  21. Ja, von dem guten Mann und in Sachen angeblich unbezahlter Postbankkonten kann man ja im Netz unschwer fündig werden, auch habe insgesamt wegen ageblich unbezahlter 30n Euro Postbankkonten (die natürlich sofort beglichen wurden) inzwischen Drohbriefe von 136,59 Euro!!! Lächerlich, diese Inkassomenschen glauben wirklich, sie könnten auf der faulen Haut liegen, Drohbriefe schreiben und sich davon Einfamilienhäuser bauen…es reicht…Inkassogegner aller Rechte – vereinigt Euch!

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