Abzocker Postbank


Habe Post bekommen 😦 Ein RA Heyl will von mir 105 EUR haben. Ich hatte mir im Herbst 2005 ein Girokonto bei der Postbank aufschwatzen lassen. Eröffnungsdispo und kostenfrei waren die Schlagworte. Gewartet und gewartet aber nix Dispo bekommen 😦 Naja etwas später habe ich dann gesehen, das die Gebühren abbuchen. Habe mal ins Kleingedruckte geschaut. Kostenfreies Konto nur bei Geldeingang von 1200 EUR per Monat, sonst 5,90 EUR (im Vergleich dazu: mein Sparkassenkonto kostet 0 EUR bei 200 EUR Durchschnittsguthaben oder eingeräumten Dispokredit). Habe ich also schnell per TAN-Mitteilung geschrieben, das ich das Konto kündige. Das war im Januar 2006. Im Herbst schreibt mir die Postbank dann, das sie einen Kontoausgleich haben wollten, Kontostand ist 59 EUR im Soll. Wie Bitte? Ich hatte doch gekündigt! Nix da, mein Schreiben haben die so beantwortet, das Kündigungen nur schriftlich erfolgen können. Konto ist aufgelöst, inzwischen waren die Kosten bei 75 EUR. Ich habe der Post dann erst mal geschrieben, das ich die Gebühren nicht nett finde, ich also erstmal die 5,90 bezahle und um Ihr Verständnis für meine Ablehnung der ganzen Forderung bitte. Sie sollten mir mitteilen, wenn Sie den Rest auch noch wollen. Mitteilung von der Post kam nicht, dafür aber von Accredis einem Inkassobüro. Ohne Vollmacht und mit einem Wert, der nicht der Postbankforderung entsprach. Laut BGB muß ich niemanden etwas bezahlen, der keine Vollmacht vorlegen kann. Also habe ich mal die ausstehenden Kontoführungs-Gebühren auf das Postbankkonto überwiesen. Die mehr als 50 EUR Inkassogebühren natürlich nicht. Dafür
kam jetzt ein Brief von Herrn Heyl. Der will die 50,- EUR und ausserdem noch einmal soviel für seine Tätigkeit. Lustig nicht?
Die Postbank kriegt dafür den Goldenen Abzockerorden mit Schleife.
To be continued…

6 Gedanken zu “Abzocker Postbank

  1. Knallfrosch schreibt:

    Hallo Leute,

    bekomme von Heyl auch dauernd Liebesbriefe zwecks Postbank, obwohl ich die Hauptfoderung von 29 Euro bezahlt habe,er will aber noch die Inkassokosten und seine Kosten von zusammen 114 Euro.

    Habe Heyl geschrieben das die HH.schon längst bezahlt ist,ich mich nicht im Zahlunhsverzug befinde,und er von mir kein Cent sieht,solle er doch klagen.

    Eine Orginal-Vollmacht des Gläubigers konnte er auch nicht vorlegen,der schickte nur wieder eine Rechnung,der Heyel ist ein echter Witzbold und abgebrüht ist die Bande.

    Der Heyel u. das Inkassobüro wollen also doppelt bei mir abkassieren,das sind richtige Banden.

    Man müsste beim Gerichtspräsidenten wo das Inkassobüro die Zulassung hat und bei der Rechtstanwaltkammer beschwerde gegen diese Bande einlegen damit denen das Handwerk gelegt wird und die Zulassungen entzogen werden,danach können die es mal mit richtiger Arbeit versuchen bei Hungerlöhnen.

    Könnte klappen wenn viele Leute gegen diese Wegelagerer klagen.

    hier noch einige Urteile:

    Keine Erstattungspflicht bei anschließender Einschaltung eines Rechtsanwalts

    Kein Anspruch auf Erstattung besteht, wenn sich sich die Einschaltung des Inkassounternehmens im Nachhinein als erfolglos erwies und noch ein Rechtsanwalt beauftragt werden “musste”. Hintergrund ist unter anderem folgender: Ein Anwalt darf neben den Kosten für die Tätigkeit im gerichtlichen Verfahren nicht auch noch seine zuvor durchgeführte außergerichtliche Tätigkeit vergütet verlangen. Der Schuldner hat also nur die Kosten für die gerichtliche Tätigkeit zu ersetzen. Wird nun für die außergerichtliche Tätigkeit ein Inkassounternehmen beauftragt, würde dies zu einer Kostenverdopplung führen wenn die Bemühungen des Inkassounternehmens erfolglos blieben und anschließend ein gerichtliches Mahnverfahren durch einen Rechtsanwalt durchgeführt wird. Die Kostenverdoppelung kann auch nicht mit sonstigen mit der Einschaltung eines Inkassounternehmens verbundenen Vorteilen gerechtfertigt werden (sehr ausführlich hierzu OLG Dresden, Urteil vom 01.12.1993, Az. 5 U 68/93, NJW-RR 1994, 1139).

    in einem Urteil des LG Berlin, AZ: 20 0 63/95 heißt es:

    Die Kosten fürs Inkassobüro trägt d. Gläubiger.
    Wer Schulden hat und sofort durch ein Inkassobüro zur Zahlung aufgefordert wird, braucht die sehr teuren Gebühren nicht zu bezahlen. Mit der Beauftragung des Inkassobüros hat d. Gläubiger es sich zu leicht gemacht und gegen seine Schadensminderungspflicht verstoßen. Er hätte den Betrag erheblich kostengünstiger per Mahnbescheid anfordern können.

    Merke:

    Ein Inkassounternehmen darf also nicht ausschließlich zum Zwecke der Kostentreiberei eingeschaltet werden.
    Nichts desto trotz beauftragen viele – insbesondere unseriöse – Gläubiger Inkassobüros, um die Schuldner mit der Drohung mit hohen Zusatzkosten einzuschüchtern.

    Inkassofirmen sind Generäle ohne Soldaten

  2. Andreas L. schreibt:

    Hallo Leute. Ich hatte mal ein Girokonto im Jahre 2003 das ich nicht genutzt habe weil die Postbank wirklich keine gute Bank ist. Aber egal

    Ich habe seit dem Jahr 2003 auch kein Konto mehr bei denen da mein Konto von der Postbank gelöscht wurde. Gestern am 16.09.2009 (2009) bekomme ich ein brief vom herrn hayl das ich knapp 200 euro zahlen soll. Ich glaube echt die haben nicht alle Tassen im Schrank.

    Ich nehme mir auch jetzt einen Rechtsanwalt und gehe mit dem Herrn RA vor Gericht.

    Gruss Andreas L.

  3. petra rupil schreibt:

    Hallo. Auch ich bekomme Post von Herrn Heyl. Ich habe auch meine Rechtschutzversicherung in Kenntnis gesetzt. Ich werde nun ein Gespräch mit meinen Anwalt führen und versuchen Herrn Heyl zu verklagen was bestimmt lustig wird. Es tut mir leid für alle hier denen so übel mitgespielt wird,als hätten wir keine anderen Sorgen und warten nur auf diesen Mann mit seinen Liebesgrüssen. Viele Grüsse Petra

  4. Petra Koch schreibt:

    RA Heyl
    Hallo,
    auch wir bekommen immer mal wieder Post von dem äußerst witzigen Herrn Heyl. Er möchte Geld (für ein angeblich überzogenes Potgirokonto) für die Postbank eintreiben und auch das Argument, daß mein Mann nie ein Postgirokonto hatte, beeindruckt ihn nicht. Er möchte aber auch keinen Nachweis bringen, daß es ein solches Konto je gab, geschweige denn, daß die Postbank ihn überhaupt beauftragt hat – nanu??
    Und scheinbar hat er auch keine Lust, den Mahnbescheid zu beantragen, um den ich ihn zwecks gerichtlicher Klärung des Anspruches gebeten hatte (schade, hätte doch zu gerne eine solche Internetberühmheit mal persönlich kennengelernt…..)
    Nach zwei Jahren kam heute mal wieder Post von ihm. Antworten werde ich ihm nicht mehr, Mehr als heiße Luft blasen tut er eh nicht.
    Viele Grüße
    Petra

  5. admin schreibt:

    Ich kann dazu nur noch einmal wiederholen: Wenn Sie eine Forderung von XYZ begleichen, dann bezahlen Sie bitte an XYZ und nicht an ein Inkassobüro, besonders dann nicht, wenn dieses nicht die Authorisation nachweisen kann.

    Das Geld das man dorthin bezahlt hat ist ansonsten futsch. Man lernt bei Peter Zwegat nicht ohne Grund das der Schuldenbetrag nur eine Zahl ist. Je nachdem wie man die Sache angeht kann diese Zahl sehr weit schrumpfen.

    Wenn man Geld bezahlt dann sollte das auch für die richtigen Empfänger sein und nicht diese von mir sehr ungeliebten Abzockvereine, Inkassobüros, Abmahnanwälte etc.

    Mein Schlüsselerlebnis: kürzlich ist ein Abmahnanwalt bei mir kräftig auf die Nase gefallen. Der hatte seine Abmahnung einfach nur falsch formuliert und ist dann auf den GESAMTEN KOSTEN sitzengeblieben. Meine Kosten? Ich musste bei meinem Rechtsanwalt nur in Vorkasse gehen, habe diese aber sehr bald danach zurückerhalten.

  6. Das gleiche bei uns. jetzt haben wir eine Ratenzahlung vereinbart. Die hauptforderung lautet 86,76€. Überwiesen haben wir nach Beleg 6 mal, also 150€. jetzt haben wir angefragt wie lange das denn noch so gehen soll. daraufhin bekamen wir Post von Ihnen mit einer Restforderung von 114€. HALLO? Die kriegen garnix mehr, und wenn das alles vor gericht geht!!!!

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