Tschüss Facebook

Image representing Facebook as depicted in Cru...

Image via CrunchBase

Liebes Facebook,

lange musste ich nicht überlegen: nachdem ich gelesen hatte, dass du schon wieder eine Schweinerei mit den Nutzerdaten durchführst, stand mein Entschluss fest. Unsere Zusammenarbeit ist mit dem heutigen Tag beendet. Keine neuen satirischen Kommentare, keine lustigen Fotos die du anderen Interessenten und Mitgliedern zeitlos lange vorführen kannst. Keine bloßstellenden Kommentar bei Freunden, die anfangs extrem witzig erscheinen, sich aber im späteren Leben als verhängnisvoll entpuppen können. Keine Infos mehr über mich, meine Familie, Hobbies und Aufenthaltsorte, die du in irgendeiner Weise vermarkten kannst.

Als ich dich vor 2 Jahren kennengelernt habe, warst du noch schick und hipp. Heute sehe ich nur noch, wie du nach Daten gierst, die wohl deinen Marktwert steigern sollen, damit sich dein Chef Mark Zuckerberg jeden Tag den Hintern mit Gold pudern kann. Vor 2 Jahren, die VZ Netzwerke gewohnt, glaubte ich noch, gelöschte Daten bei dir seien gelöscht. Heute weiß ich es leider besser. Ich glaubte auch, das man seine Zustimmung für Vertragsänderungen erteilen muss. Heute weiß ich es leider besser. Und weil ich nicht möchte, durch die unfreiwillig auferzwungene Chronik in Zukunft an irgendwelche Jugendsünden erinnert zu werden, ziehe ich die Reißleine.

Ich werde mein Konto nicht einfach löschen und vergessen. Bei einem Unternehmen wie dir, wäre das zu naiv. Zuoft hat man gehört und gelesen, das solche Daten immer wieder auftauchen. Nein, ich werde mein Konto behalten und kontrollieren. Alle eingegebenen Daten habe ich heute aus meinem Profil gelöscht. Und wenn die wieder auftauchen, werde ich mein Profil mit Lorem Ipsum Statuseinträgen schwemmen und Fakefotos einstellen. Soviel und solange die relevanten Einträge untergegangen sind in einem Meer aus Unbrauchbaren. Auch wenn es schwierig wird: Mich klopfst du nicht weich.

In Hoffnung auf Besserung (ich behalte keine Hoffnung für mich)

 

 

Gladbach – Bayern 3:1

Ein perfekter Tag! Die ganzen dämlichen Medien Kommentare der Tage, seit der Wechsel von Marco Reus feststeht sind ad absurdum geführt. Die Borussia macht genau da weiter, wo sie vor Weihnachten aufgehört hat: diszipliniert verteidigen und schnell kontern. Und die Borussia besteht nicht nur aus Reus, sondern einem ganzen Team toller Fußballer.

Kurzmitteilung

Zustellung der BILD Zeitung verhindern Nachtrag

Als Ergänzung zu meinem vorhergehenden Artikel mit Ideen,um die Zustellung der BILD Zeitung zu verhindern, hier eine soeben im Netz gefundene Ergänzung:

In Udo Vetters Lawblog verweist der Autor auf ein Urteil des LG Lüneburg welches besagt, dass Postwurfsendungen (wie die kostenlose BILD-Zeitung) unzulässig sind, wenn der Empfänger dem Absender widersprochen hat. In diesem Falle müsste man dann halt ein Schreiben aufsetzen und Springer senden. Ein Musterschreiben wird in dem Artikel verlinkt.

Es sind noch ein paar Tage Zeit …

Nachtrag, 19-01-2012 12:27

Im lbr-law.de Blog sinniert RA Lampmann bereits über die größte Abmahnwelle aller Zeiten gg. die BILD. Ich gebe ehrlich zu: Das würde mir diebische Freude bereiten. Voraussetzung wäre lediglich der Widerspruch gegen die Zustellung und das (wahrscheinliche) Ignorieren desselben durch Springer.

BILD Zeitung – Zustellung verhindern

für den 23.Juni plant der Springer Konzern einen Angriff auf das freie Deutschland. Anlässlich des 60. Geburtstages der Postille BILD BLÖD sollen 43 Millionen Haushalte in Deutschland einmalig mit dem Wurstblatt beliefert werden. Nicht genug, das dafür das 10-fache der leider schon täglich verbrauchten Ressourcen verbraucht werden, kommen in diesem Fall ja auch unzählige Haushalte damit in Berührung, die überhaupt KEINE Verwendung für das Schmierblatt haben – ich persönlich würde nicht mal frischen Fisch darin einzuwickeln. Falls ein Leser meines Blogs noch nicht erkannt hat, worum es hier geht, hier nochmal ein Zitat des dt. Schriftstellers Max Goldt

“Diese Zeitung ist ein Organ der Niedertracht. Es ist falsch, sie zu lesen. Jemand, der zu dieser Zeitung beiträgt, ist gesellschaftlich absolut inakzeptabel. Es wäre verfehlt, zu einem ihrer Redakteure freundlich oder auch nur höflich zu sein. Man muß so unfreundlich zu ihnen sein, wie es das Gesetz gerade noch zuläßt. Es sind schlechte Menschen, die Falsches tun.”

Und der noch nicht zu sehr in Vergessenheit geratene offene Brief von Judith Holofernes der “Wir sind Helden” Frontfrau.

Um nun die Zustellung zu verhindern, suche ich noch weitere Ideen. Hier schon eine kleine Auswahl was mir dazu in den Sinn gekommen ist. Ich freue mich, wenn ihr mir z.B. auf meinem Twitter Account weitere Inspirationen liefert. Ich will dieses verlogene Hetzblatt nicht im Haus haben.

  • Geschäftsidee: Design und Print für 30 Mio Aufkleber. “Bildzeitung – nein danke” #nobild2me
  • vielleicht kann die #Holofernes ja ein kleines Privatkonzert vor dem Haus geben? #nobild2me
  • oder vielleicht ist #wulff bis dahin schon gefeuert. Dann hat er ja Zeit #nobild2me
  • ein paar Griechen am 23.Juni vor der Haustür rumlungern lassen? #nobild2me
  • lebt der unabomber noch? Eine Bombendrohung für den 23.Juni würde den Verteiler auch abschrecken#nobild2me
  • vielleicht können Zeugen Jehovas oder Scientology Briefkasten am 23.Juni mit Werbung vollmüllen,das kein platz mehr #nobild2me
  • suche leihweise 3 Dobermänner für den 23. Juni#nobild2me