Archiv | 26. Februar 2007

Noch ein Häppchen?

Es ist passiert. Ich habe es getan. Mein erstes Mal mit Sushi. Alle Vorurteile, ala Baehhh roher Fisch :-( sind ad acta gelegt. Sushi schmeckt geil. Anstatt fettiger Bratwurst von “um die Ecke”, Döner, Burger oder Pizza habe ich mir mal ein Sushi gegönnt. Im Supermarkt 6,95 € inkl. Stäbchen. Mann von Welt will sich ja keine Blöße geben :-) Dafür gibts 3 x 4 Stück, etwas Wasabi-Paste, Soja-Sauce und süßliche Ingwerscheibchen. Also mal direkt was vornweg: das Sushi das ich gegessen habe, hat nicht nach Fisch geschmeckt, sondern nach Reis. Fisch war offensichtlich dabei, aber scheinbar so frisch, das der fischige Geschmack ausblieb. In der Packung waren 4 Nigiri-Sushi, das sind die handgerollten Reisröllchen mit aufgedrückten Wassertieren. Mit Lachs heißt der Spaß wohl sake, Forelle masu könnte auch dabei gewesen sein. Besonders lecker fand ich die Teile im Nori-Blatt. Das sind die wohl optisch typischsten Sushi, eine Füllung ist von Reis umhüllt und dieser ist wiederum in ein schwarzes Algenblatt eingewickelt. Diese Sorte heißt im Japanischen Maki. Es gibt sie auch mit dem allgegenwärtigen Lachs, mit Gurke oder Thunfisch. Dann waren noch 4 sogenannte California-Rolls in der Box. Das ist die amerikanisierte Sushi-Variante mit Surimi(gekutterter und in Form gepresster Fisch), Gurke in einem mit Sesam bedeckten Nori-Blatt. Alles zusammen total lecker. Ebenso die erwähnten Zusätze Wasabi, Soja und Ingwer. Wasabi ist ein grüne, höllisch scharfe aber dabei leicht süßliche Merettich-Paste. Beim Probieren sollte man unbedingt genügend Getränke griffbereit stellen. Die Plastikbox in der ich das Ganze erworben hatte, war ein bischen fummelig und klein um fastfoodlike ohne Teller zu essen. Den Spaß hat es jedoch nicht getrübt. Das Dentier ist verliebt…

… in Sashimi, Maki und Nigiri :-)

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Ein gefühlter Sieg…

war das am Sonntag abend gegen Bremen erzielte Ergebnis. Es gibt verschiedene Arten von Siegen. Es gibt Kantersiege, deutliche Siege, knappe Siege, verdiente Siege, unverdiente Siege, Phyrrussiege. Von all diesen ist der gefühlte Sieg der undankbarste. Am Ende der Saison werden Punkte und Tore zusammengezählt und daraus ein Ranking erstellt, das über Wohl und Wehe eines Vereins entscheidet. Es geht um Geldzuteilungen und daraus folgenden Personalplanungen. Bei einem gefühlten Sieg fehlen in der Abrechnung mindestens 1 Tor und 2 Punkte …

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